JTF-Richtlinie Lausitz gilt bis 30.06.2027. Anträge brauchen Vorlauf, bestellt werden darf erst nach dem Antrag.
JTF-Förderung · Bäckerei & Fleischerei · Lausitz & Uckermark

JTF-Förderung für Bäckereien und Fleischereien

Das Lebensmittelhandwerk kämpft mit Energiekosten, Personalmangel und Filialdruck. Neue Öfen, effiziente Kälte und moderne Ladeneinrichtung sind die Antworten darauf, und genau solche Investitionen sind im Programm grundsätzlich prüfbar. Bis zu 70 % Zuschuss sind möglich.

Typische Vorhaben

Was gefördert werden kann.

Grundsätzlich prüfbar sind neue Wirtschaftsgüter, mit denen Ihr Betrieb seine Kapazitäten erweitert oder moderner arbeitet. In der Praxis sind das vor allem diese Vorhaben.

Backöfen und Backstraßen

Vom Etagenofen bis zur Backstraße: Öfen sind die größte Einzelinvestition der Backstube, und moderne Anlagen sparen erheblich Energie.

Kühl- und Kältetechnik

Gärunterbrecher, Kühlzellen, Schockfroster: Kältetechnik, die Produktion und Haltbarkeit verbessert und den Nachtbetrieb entzerrt.

Verkaufs- und Ladenbau

Neue Theken, Ladeneinrichtung und Kassensysteme für Stammhaus oder Filiale, als Teil eines Modernisierungsvorhabens.

Verpackungs- und Etikettiertechnik

Technik für SB-Bereiche, Verpackung und Kennzeichnung, die neue Vertriebswege öffnet.

Beispielrechnung

Was dabei herauskommen kann.

Gerechnet mit 70 % Förderquote, gedeckelt bei 300.000 € im De-minimis-Rahmen. Beispielwerte, die tatsächliche Höhe hängt von Ihrem Vorhaben ab.

Ofenanlage mit Kälte
Investition150.000 €
Möglicher Zuschuss105.000 €
Ihr Eigenanteil45.000 €
Ladenbau Filiale
Investition80.000 €
Möglicher Zuschuss56.000 €
Ihr Eigenanteil24.000 €

Ihr Vorhaben sieht anders aus? Wir rechnen es mit Ihren Zahlen durch, kostenfrei und unverbindlich.

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Für Betriebe, die landwirtschaftliche Erzeugnisse verarbeiten, gelten im EU-Beihilferecht Sonderregeln. Für die klassische Bäckerei oder Fleischerei ist das meist gut lösbar, gehört aber sauber geprüft. Genau das übernehmen wir, bevor Aufwand entsteht.
Aus der Praxis

Wie die Förderung im Betrieb ankommt.

Bäckereien gehören zu den energieintensivsten Handwerksbetrieben überhaupt, und die alten Öfen sind oft der größte Kostentreiber. Eine neue Ofenanlage spart nicht nur Energie, sie backt gleichmäßiger und flexibler. Zusammen mit Gärunterbrechern und moderner Kälte lässt sich sogar die Nachtarbeit reduzieren, ein Argument, das bei der Personalsuche bares Geld wert ist. Eine Anlage für 150.000 € kann mit bis zu 105.000 € bezuschusst werden.

Auch der Verkauf zählt: Wer eine Filiale modernisiert oder einen SB-Bereich mit Verpackungs- und Kassentechnik aufbaut, erweitert seinen Betrieb im Sinne des Programms. Wichtig für das Lebensmittelhandwerk ist eine saubere beihilferechtliche Prüfung, weil für die Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse Sonderregeln gelten. Das klingt nach Bürokratie, ist für die typische Bäckerei oder Fleischerei aber lösbar. Wir prüfen das, bevor Sie irgendetwas unterschreiben.

Häufige Fragen

Was Betriebe wie Ihrer uns fragen.

Gilt der Landwirtschafts-Ausschluss auch für uns?
Nein, der Ausschluss betrifft die landwirtschaftliche Erzeugung selbst. Bäckereien und Fleischereien verarbeiten Erzeugnisse, dafür gelten eigene Beihilferegeln, die eine Förderung in den meisten Fällen zulassen. Die genaue Einordnung Ihres Betriebs prüfen wir zu Beginn.
Unser Ofen ist am Ende. Ist der Austausch förderfähig?
Der reine Austausch ist kritisch, aber in der Praxis ist ein neuer Ofen selten reiner Ersatz: mehr Kapazität, deutlich weniger Energieverbrauch, flexiblere Steuerung. Ob Ihr Fall als Modernisierung trägt, sagen wir Ihnen ehrlich in der Ersteinschätzung.
Können wir Backstube und Ladenumbau zusammen beantragen?
Wenn beides ein zusammenhängendes Vorhaben ergibt, ja. Ein Modernisierungspaket aus Ofenanlage, Kälte und neuem Verkaufsbereich lässt sich gut begründen. Den richtigen Zuschnitt legen wir gemeinsam fest, bevor der Antrag geschrieben wird.
Erst der Antrag, dann die Bestellung. Wer vor der Antragstellung bestellt oder anzahlt, verliert den Förderanspruch. Lassen Sie Ihr Vorhaben prüfen, bevor Sie beim Lieferanten unterschreiben. Die Prüfung ist kostenfrei, unsere Rechnung kommt erst nach der Bewilligung.
Kostenfreie Ersteinschätzung

Schildern Sie Ihr Vorhaben. Wir sagen Ihnen, ob es sich lohnt.

Ein paar Sätze zu Standort, Betrieb und geplanter Investition reichen. Antwort in ein bis zwei Werktagen.

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