JTF-Förderung für Handel und Lager
Mehr Lagerkapazität, ein modernisiertes Ladengeschäft oder der Schritt in den Onlinehandel: Auch im Handel wurden solche Vorhaben im Programm bereits bewilligt, vom Lagersystem bis zum Onlineshop. Bis zu 70 % Zuschuss sind möglich.
Was gefördert werden kann.
Grundsätzlich prüfbar sind neue Wirtschaftsgüter, mit denen Ihr Betrieb seine Kapazitäten erweitert oder moderner arbeitet. In der Praxis sind das vor allem diese Vorhaben.
Regal- und Lagersysteme
Neue Lagertechnik, die Ihre Kapazität erhöht, vom Palettenregal bis zum halbautomatischen Kleinteilelager.
Elektro-Stapler und Fördertechnik
E-Stapler wurden im Programm bereits gefördert. Zusammen mit dem Lagersystem ergibt das ein rundes Vorhaben.
Ladenbau und Kühltechnik
Modernisierung des Ladengeschäfts, neue Kühltechnik, neue Einrichtung: prüfbar, wenn der Betrieb damit mehr leisten kann.
Onlineshop und Warenwirtschaft
Der Aufbau eines Onlineshops mit angebundener Warenwirtschaft gehört zu den ausdrücklich bewilligten Vorhaben im Programm.
Was dabei herauskommen kann.
Gerechnet mit 70 % Förderquote, gedeckelt bei 300.000 € im De-minimis-Rahmen. Beispielwerte, die tatsächliche Höhe hängt von Ihrem Vorhaben ab.
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Mit meinen Zahlen rechnenWie die Förderung im Betrieb ankommt.
Der Handel in der Region steht doppelt unter Druck: Die Kundschaft wird weniger und der Onlinehandel nimmt, was übrig bleibt. Das Programm setzt genau da an. Die ILB nennt in ihrer Bilanz ausdrücklich den Aufbau von Onlineshops und die Anschaffung von Lagersystemen als bewilligte Vorhaben im Einzelhandel. Wer sein Geschäft um einen Onlinekanal erweitert oder sein Lager so ausbaut, dass er lieferfähiger wird, investiert im Sinne der Richtlinie.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Fachhändler baut ein neues Lager mit Palettenregalen und einem Elektro-Stapler und verbindet das mit einer Warenwirtschaft, die den Bestand in Echtzeit führt. Investition rund 110.000 €, möglicher Zuschuss 77.000 €. Aus einem Projekt, das der Betrieb drei Jahre vor sich hergeschoben hätte, wird eines, das sich im ersten Jahr trägt. Wichtig auch hier: Die Reihenfolge entscheidet, erst der Antrag, dann die Bestellung beim Lagerbauer.
Der Sprung in den Onlinehandel ist für viele Händler in der Region der naheliegendste Wachstumsschritt und er ist förderfähig: Shop-Aufbau, angebundene Warenwirtschaft, Verpackungs- und Versandtechnik ergeben zusammen ein rundes Digitalisierungsvorhaben. Wer stationär stark ist und online bisher nur eine Visitenkarte hat, kann mit dem Zuschuss den Schritt gehen, der aus eigener Kraft immer wieder verschoben wurde.
Was Betriebe wie Ihrer uns fragen.
Wir beliefern auch Wiederverkäufer. Sind wir dann Großhandel?
Ist ein Onlineshop wirklich förderfähig?
Zählt auch die Ladeneinrichtung?
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